- in Kürze -
Schnell, kantig, reinrassig, gefühlsvoll, blutig, potent - Das alles und noch viel mehr ist ein Sportwagen und muss auch ein Sportwagen haben.
Was ist überhaupt ein Sportwagen?
Ob Roadster, Cabriolet oder die reinrassige italienische Limousine mit V8-Motor. Alles könnte ein Sportwagen sein - Theoretisch.
Für die meisten ist aber ein Sportwagen: Zweisitzer, Laut, unkomfortabel, nicht familientauglich und einfach nur geil.
Und solch eine Schönheit kostet. Nicht nur der Anschaffungspreis kann je nach Hersteller und Austattung in die Höhe schlagen. Auch die monatlichen Fixkosten: Die Versicherung wird teurer bei einem schnellen, teuren Fahrzeug, die Steuer wird jetzt durch die Co2-basierte Steuerabgabe sehr teuer und natürlich die Tankkosten / Benzinkosten. Von den Verschleißtkosten ganz abgesehen: Ein Satz Reifen geht locker im mittleren fünfstelligen Bereich, Bremse, teures hochraffiniertes Motoröl... All das lässt für die meisten solch ein Kauf abschrecken. Auch wenn das nötige Kleingeld für die Anschaffung vorhanden ist, die weiteren Kosten lassen einem stutzig werden. Weitere Nachteile haben natürlich Familienväter und -mütter. In einem Sportwagen passen im Normalfall kein Kinderwagen, kein Maxi-Cosi und schon gar kein Gepäck für eine zweiwöchige Reise in den wohlverdienten Familienurlaub.
So entsteht eine neue Leidenschaft: Einen Sportwagen mieten.
Die Sonne scheint, die Weinberge lächeln uns in sattem grün an, die Cabriofahrer haben ihren Saisonkennzeichen angebracht und fahren durch die Gegend. Da entsteht die Lust hier mitzuhalten und trotzdem nicht jeden Euro in ein Auto investieren zu müssen.
Im Prinzip wäre es auch möglich einen Sportwagen für ein Wochenende oder auch einmal für eine Woche zu mieten. Klappert man die üblichen großen und eventuell auch die kleinen Vermieter vor Ort, die wenig Werbung machen und nur im übersehbaren Umkreis bekannt sind, kann man schon mit 200,- EUR inklusive Vollkasko und freie Kilometer für ein Wochenende (Freitag Nachmittag bis Montag Vormittag) rechnen und das kann man sich einmal im Jahr auch leisten. Besonders bei einem Autofan oder -fanatiker ist das gut investiertes Geld.
Man muss sich ja um nichts sorgen machen. Das Auto wird vollgetankt einem übergeben, damit darf man dann gute zwei Tage Spaß haben und zum Schluss gibt man es wieder vollgetankt zurück.
Und hat man wieder ein paar Euro übrig, spricht natürlich nichts dagegen, wenn man so etwas ein zweites oder drittes Mal macht.
Es ist eine sehr gute Alternative ohne (vergleichsweise) viel Geld auszugeben. Ob Cabriolet, Roadster oder Coupé - alles kann gemietet werden. Stellt man nun die zwei, drei Erlebnisse á 200-250 EUR neben den jährlichen Kosten für einen richtigen Sportwagen, dass man sein Eigenes nennen darf daneben, überlegt man es sich schon zwei Mal ob es sich überhaupt lohnt jahrelang dafür zu sparen.